Mit „Ein Wintermärchen“ und Weihnachtslieder aus Deutschland den Advent genießen

Foto: Networking Media gen.

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Christoph Israel, der Arrangeur und Pianist von Max Raabes Palastorchester hat sich 18 traditionelle Weihnachtslieder ausgesucht und sie musikalisch entstaubt. Mit farbenfrohen, verzaubernden Klängen, instrumentalem Vergnügen, musikalischem Einfallsreichtum und wunderbaren Stimmen kann man sich auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Auf „Ein Wintermärchen – Weihnachtslieder aus Deutschland“ sind Max Raabe, Thomas Quasthoff („Süßer die Glocken nie klingen“), Cassandra Steen („Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“), Katharina Thalbach („Morgen Kinder wird’s was geben“) und Gregor Meyle („Leise rieselt der Schnee“) vertreten. Untermalt wird das himmlische Werk vom renommierten Filmorchester Babelsberg mit sinfonischem Glanz. Die Stimmen der begnadeten Künstler und die instrumentale Begleitung mit ihrer kammermusikalischen Intimität und minimalistischen Klängen schafft eine ganze eigene musikalische Welt, die die bekannten Melodien in einen ganz neuen Kontext einbettet.

Angesprochen auf die Frage, welches Weihnachtslied nicht auf dem Album ist, meint Christoph Israel: „Ich habe tatsächlich auch einige bekannte nicht mit aufs Album genommen. Zum Beispiel ‚O du Fröhliche‘. Noch nicht mal, weil ich es nicht mag, aber es ist so schwer und sakral. Oft passt das ja, aber die Herausforderung bei den deutschen Weihnachtsliedern lag schon darin, dass, im Gegensatz zu den anglo-amerikanischen, keine Entertainment-Stücke dabei sind. Es gibt bei uns nichts Vergleichbares mit ‚Rudolph, The Red Nosed Reindeer‘ oder ‚Santa Comes To Town‘ – das sind ja wirkliche Evergreens in Amerika. Es gibt keine deutschen Weihnachtslieder, die von sich aus so unterhaltsam sind. Und da hab ich einige aussortiert, die mir zu ehrwürdig oder sakral oder kirchlich vorkamen.

Beim Genuss von „Ein Wintermärchen“ heißt es erfrischend Adieu an jede Winterdepression und Willkommen fröhliche Festtagsstimmung und entspannte Gemütlichkeit. Vor allem hebt sich der charmanten Mix aus atmosphärischer Filmmusik und den traditionellen klassischen Melodien vom Mainstream einschlägiger Weihnachtsalben ab.

Recherche und geschrieben Heidi Grün